14.04.2012 Köln, Braustelle

 

Wie lange haben wir diesen Tag herbei gesehnt! Nachdem wir ursprünglich im Frühjahr 2010 den Plan gefasst hatten, die Aufnahmen im Herbst zu beginnen, wir diese dann auf die Osterferien 2011 verschieben mussten und schließlich lange lange lange an der Produktion herum geschraubt haben, wurde es jetzt mehr als Zeit, dass die CD herausgebracht wurde!

Zum elften Mal beehrten wir die Braustelle, gleichzeitig war dies unser 125tes Konzert, mehr Jubiläum bekommt man ja kaum unter einen Hut! Als Gäste hatten wir einerseits Lisa eingeladen, die am Akkordeon und am Klavier auch an der CD mitgewirkt hat und außerdem Peter, den Braumeister der Braustelle himself, der Hobby-Flitscher ist, also Mandoline spielt.

Dass es beim Ehrenfeldhopping brechend voll wird, bei einem Konzert von uns in der Braustelle sowieso und bei einer Releaseparty erst recht, war ja abzusehen, doch schon um 19.30 Uhr musste man sich ernsthaft überlegen, ob man a) zur Toilette b) zur Theke oder c) zur Bühne gehen wollte, da jedes für sich einen Zeitaufwand von 20 Minuten bedeutete.

Analog zu unserer CD ‚Musik zum Biertrinken‘ hatte die Braustelle ihr leckeres Bier in süße Fläschchen mit unseren Etiketten und unter dem Namen ‚Bier zum Musiktrinken‘ abgefüllt – dieses sahen wir während des Soundchecks selbst zum ersten Mal. Unsere ureigenen Bierdeckel waren schon ein paar Tage zuvor angekommen, nun war das Release-Paket komplett!

An der Technik betreute uns heute Tobias Scheffel, der als Engineer die Aufnahmen betreut hat, auch unser Produzent Tobias Röger hatte sich angemeldet, doch der kam schon gar nicht mehr zur Türe hinein. Wie immer zollten wir dem drohenden Ordnungsamtbesuch Tribut und fingen zwanzig nach acht unser Set an, diesmal noch ein wenig lauter als sonst. Die Bierversorgung auf der Bühne lief einen Deut schlechter als sonst. Auch auf Schnäpse verzichtete wir während des Konzertes – nicht unbedingt zum Nachteil unseres musikalischen Wirkens. Diesmal wusste ich auch bei ‚Veedel‘ noch alle Akkorde! Zwischendurch bekam die Braustelle von uns eine weitere goldene Schallplatte verliehen – für 100000 ausgeschenkte Einheiten Helios-Bier an uns. Wir haben genau mitgezählt!

Leider war unser eigenes ‚Bier zum Musikhören‘ schon recht bald ausverkauft – keine einzige Flasche überstand den Abend ungeöffnet. Nun werden wir bald neue herstellen lassen!

Angesichts der recht langen Spielzeit ließ sich eine Pinkelpause nicht vermeiden – doch da nicht zu erwarten war, dass  das Publikum gefügig eine Gasse zum WC bilden würde, nahm ich den kurzen Dienstweg obendrüber – zielgerecht crowdsurfte ich bis unmittelbar vor die Toilettentür.

Das Ordnungsamt amtete anderswo ordentlich, sodass wir bis 22.45 Uhr spielen konnten – danach brannten die Finger, die Luft und der Brandtwein! Der CD-Verkauf lief erfreulich, unsere Merchandaisies waren eifrig und ein jeder erging sich in erquicklicher Geselligkeit. Irgendwann endete der Abend wie so häufig im Sonic Ballroom und im umnebelten Ungewiss.

Dass wieder einmal viele Menschen vor der Tür stehen bleiben mussten und jene, die es nach drinnen geschafft hatten, dem Gedränge geschuldet kaum das Bier zum Mund bringen konnten, ist bedauerlich, scheint aber zu den Spielregeln des Ehrenfeldhoppings zu gehören.

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Braustellen-Trailer

Ein Fan hat gefilmt und einen lustigen Trailer gebastelt, den wir euch nicht vorenthalten wollen! Sebi hat noch ein paar Ausschnitte vom Konzert eingebettet.

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