20.05.2012 Köln-Rath, Musikfest

Wenn einer der Bläck Fööss anruft und fragt, ob man Lust auf ein Konzert hat, sagt man nicht nein, auch wenn’s für lau ist – so war es 2007 und so auch dieses Jahr. Das Rather Musikfest ist nämlich ausgesprochen entspannt zu genießen, sowohl für Bands wie auch für das Publikum. Nachdem wir beim Musikfest 2007  die erste Band des Tages waren, hatten wir diesmal eine schönere Spielzeit abbekommen. Endlich kam der Sommer durch und unglaublich viele Menschen waren auf den Beinen. Zwar lauterte ein Gewitter hinter der Hecke, traute sich aber nicht rüber. Gut so.

40 Minuten Spielzeit sind knapp, wenn man aber in der Nacht zuvor bis 6 Uhr feiern war, reicht die Zeit auch völlig. Leider hatte ich eine Absprache mit dem Veranstalter verbummelt und infolgedessen fehlten uns zwei Barhocker. Also mussten Sebi und ich zum allerersten Mal bei Schmeisig komplett im Stehen spielen! Das gehört sich ja eigentlich gar nicht! Zwar haben wir Stücke, bei denen sich auch wunderbar posen lässt, aber bei anderen Stücken fühle ich mich auf dem Barhocker deutlich wohler!

Schön warm war es jedenfalls, die Bierversorgung auf der Bühne hätten wir verbindlicher organisieren müssen, das klappte nicht, schien die Band aber insgesamt auch nicht besonders zu stören – typisch, wenn man uns sonntags antrifft… Das heißt, nächste Woche beim Ruhrpott Rodeo ist’s dann doch was anderes…

Der Sound war super, die Bühne bot sehr gute Möglichkeiten zum Posen, wie die Bilder zeigen. Als Trommler für ‚Praise you‘ hatten wir mal ein echtes Staraufgebot auf der Bühne: Ento, der Sebastian bearbeitete und auf unserer Platte die Trompete eingespielt hat, zeichnete als Hauptveranstalter verantwortlich, und Uli wurde von Bömmel Lückerath von den Bläck Fööss massiert, der ebenfalls zum Organisationsteam gehört. Insgesamt ein sehr schönes, kompaktes Konzert! Sehr kompetente und entspannte Leute an der Technik, auch der Kontakt zu den anderen Gruppen war ausgesprochen nett! Hoffentlich dauert es nicht wieder fünf Jahre, bis wir wieder eingeladen werden!

P.S.: Eine Anekdote am Rande: Ollis kleiner Neffe bewies sich als gewiefter Geschäftsmann, als er unsere neuen Aufkleber nicht wie gedacht im Publikum verschenkte, sondern verkaufte – natürlich in die eigene Tasche wirtschaftend… Aus dem wird mal was! Mindestens ein Steuerbetrüger, vielleicht sogar ein Finanzhai. Man wird sehen.

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Stadtaffe


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