16.11.2012 Bochum, Matrix

Rakis Tourtagebuch

Wir saßen grad im Proberaum, da ploppte eine Facebooknachricht von Mirko von der Sondaschule auf, in welcher er fragte, ob wir in 10 Tagen deren Releaseparty eröffnen möchten – zwar nur für Ruhm und Ehre, davon dann aber reichlich. Ein kurzer Blick in die Runde und schon war’s zugesagt – schön, wenn’s mal so einfach geht! Nachdem wir früher im Jahr bereits auf Mirkos Hochzeit gespielt hatten, die absolut ausgezeichnet war, war es uns eine Ehrensache, auch hier wieder zuzusagen!
35 Minuten Spielzeit sind zwar wirklich nur eine winzige Kurzstreckendistanz, aber beim letzten Ruhrpott Rodeo hatten wir auch nicht mehr Zeit, demnach haben wir einfach das gleiche Programm wieder ausgepackt. Sehr viel Spaß macht es dann auch, mit professionellen Technikern zu arbeiten, von denen es in der Matrix reichlich gab. Einen wirklich vorbildlichen Service bot Sänger Costa, der unser Banner an die Wand brachte, was ansonsten ein recht nerviger Job ist.
So ging es dann recht flux nach dem Einlass schon los, so um die 300 Leute hatten sich bereits eingefunden, von denen zwar einige nur ihren Platz in der ersten Reihe für den Sondaschuleauftritt sichern wollten und nicht so recht wussten, was sie jetzt von uns halten sollten, aber angenehm viele Menschen hatten uns schonmal anderswo gesehen und quittierten unseren Unfug mit großem Wohlwollen. Fast gut geglückt ist auch unser Versuch, nen Refrain von Sondaschules ‚Pommesbude‘ einzubauen. Beinahe hätten wir sogar den Text richtig gewusst. Jedenfalls war’s gegen Ende angenehm voll vor der Bühne und unseren Job als Anheizer haben wir angemessen erledigt, will ich meinen. Am Merchandisestand durfte ich mich den obligatorischen „Wann kommt die Wohlstandskinder-Reunion?“-Fragen stellen und sogar ne ganze Reihe von CDs verkaufen. Insgesamt ein sehr angenehmer Umgang mit dem ganzen Sondaschule-Clan und ein recht entspannter Abend! Furchtbar war lediglich die musikalische Gestaltung der Disco, die sich auf mehreren Ebenen an die Auftritte anschloss. Kein Wunder, dass sich das Publikum des Konzertes größtenteils alsbald verflüchtigte. Backstage wurde noch dezent gefeiert, relativ früh am Abend ging’s dann für alle nach Haus, bzw. ins Hotel. Die Aussicht auf fünf Stunden auf der Bühne am nächsten Tag in Lippstadt luden nicht zum Absturz ein.

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Chop Suey

Kleine Aussetzer, ein wenig verwackelt – also 100prozentig echt!

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